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Diagnose

Zur Diagnose der COPD gehören die Erhebung der Krankengeschichte, bei der der Arzt gezielt nach Symptomen und Risikofaktoren der COPD fragt, und eine körperliche Untersuchung. Jeder Patient, der die Symptome und Risikofaktoren einer COPD aufweist, sollte einen Lungenfunktionstest machen. Hierbei werden mittels eines sogenannten Spirometers die FEV1 (engl.: forced expiratory pressure in 1 second; Sekundenkapazität = größtmögliches Lungenvolumen, das innerhalb von einer Sekunde kraftvoll ausgeatmet werden kann) und die FVC (engl.: forced exspiratory vital capacity; forcierte exspiratorische Vitalkapazität = das Lungenvolumen, das nach maximaler Einatmung auf einmal kraftvoll ausgeatmet werden kann) ermittelt. Ein Verhältnis der FEV1 zur FVC von weniger als 0,7 spricht für eine Beeinträchtigung der Atemwege und Vorliegen einer COPD. Anhand der Messwerte wird die COPD nach den Standards der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) in vier Schweregrade von 1 (leichte COPD, FEV1 ≥ 80 %) bis 4 (sehr schwere COPD, FEV1< 30 %) eingeteilt.