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Therapie

Die Therapie der COPD soll die Symptome erleichtern, ihre Verschlimmerung verhindern und die körperliche Belastbarkeit der Patienten erhöhen. Die Langzeitbehandlung der COPD ist durch eine schrittweise Steigerung der Therapiemaßnahmen in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung gekennzeichnet. Die Vermeidung der Aufnahme von Schadstoffen aus der Luft – daheim oder am Arbeitsplatz – soll eine weitere Schädigung der Lunge vermeiden. Der Verzicht auf das Rauchen gilt hierbei als effektivste Maßnahme.

Die Therapie der COPD umfasst neben diesen vorbeugenden Maßnahmen die Anwendung von Medikamenten. Generell können drei Medikamentenklassen zum Einsatz kommen:

  • Bronchienerweiternde Substanzen (Bronchodilatatoren) wirken entkrampfend auf die Muskeln der Bronchien, weiten die Atemwege, können die Schleimbildung unterdrücken und Entzündungen hemmen.
  • Kortikosteroide tragen zur Kontrolle des Entzündungsgeschehens in den Atemwegen bei.
  • Mit Antibiotika werden Infektionen der Atemwege behandelt.

Physiotherapie und körperliches Training können dabei helfen, den Allgemeinzustand von COPD-Patienten zu verbessern und Verschlechterungsschübe zu vermeiden. Ist die Lunge so schwer geschädigt, dass der Körper nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt wird, ist die Versorgung mit Sauerstoff mithilfe von Geräten möglich. Bei Vorliegen ausgedehnter Lungenemphyseme kann eine Operation erforderlich werden. Im schlimmsten Fall kann dann auch eine Lungentransplantation notwendig sein.